GEO-Strategie: Womit Sie wirklich anfangen sollten.
Aktualisiert: August 2026
Viele Unternehmen starten bei GEO mit dem falschen ersten Schritt — meist, weil ein einzelnes Konzept wie die llms.txt viel Aufmerksamkeit bekommen hat und wie ein schneller Hebel wirkt. In Wahrheit lohnt sich eine andere Reihenfolge.
Schritt 1: Crawlability prüfen
Bevor irgendein Inhalt optimiert wird, muss klar sein, ob GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot und Google-Extended die Domain überhaupt lesen dürfen. Viele Security-Plugins und CDN-Firewalls blockieren diese Crawler standardmäßig, ohne dass es im Frontend sichtbar wäre.
Schritt 2: Bestehende Sichtbarkeit messen
Eine ehrliche Bestandsaufnahme zeigt, ob und wie eine Marke heute schon in ChatGPT, Perplexity, Claude oder Google AI Overviews auftaucht. Diese Baseline ist die einzige Grundlage, an der sich späterer Fortschritt überhaupt bewerten lässt.
Schritt 3: Faktenbasis konsolidieren
Widersprüchliche Angaben zu Unternehmensname, Leistungen oder Standort über verschiedene Quellen hinweg verwirren sowohl klassische Suchmaschinen als auch Sprachmodelle. Eine konsistente Faktenbasis ist die Voraussetzung für alles Weitere.
Schritt 4: Erst dann strukturelle Maßnahmen
Erst wenn Zugang und Faktenbasis stimmen, lohnen sich strukturelle Schritte wie eine llms.txt, antwortorientierte Textstruktur oder erweitertes Schema-Markup. Vorher optimieren diese Maßnahmen etwas, das ohnehin nicht gelesen wird.